Die erstmals auf deutsch erscheinenden Tagebücher sind - neben den Gedichten - ihr wichtigstes Werk: eine literarische Sensation, ein bedeutendes Stück autobiographische Literatur. Sylvia Plath nannte ihre Tagebücher einmal: "eine Litanei der Träume, der Weisungen und der Imperative". In diesen, die Jahre 1950 - 1962 umfassenden Eintragungen, eröffnet sich ein intimer Blick auf ihre komplexe Persönlichkeit, ein unverstellter Zugang zu dem künstlerischen Werk dieser außergewöhnlichen Autorin, ihrem schwierigen Leben und ihrer Ehe mit Ted Hughes. Faszinierend und erschütternd erscheint exemplarisch der dramatische Lebenskonflikt einer jungen, intellektuellen ambitionierten Frau in den Zwängen der 50er Jahre: getrieben von einem ungeheuren Ehrgeiz und einer gewaltigen Arbeitswut, zerrissen zwischen dem Anspruch, den Idealvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft von einer perfekten Hausfrau, Mutter und Ehefrau zu entprechen, und dem Wunsch nach öffentlicher Anerkennung als Schriftstellerin und nach literarischem Ruhm.
Die erstmals auf deutsch erscheinenden Tagebücher sind - neben den Gedichten - ihr wichtigstes Werk: eine literarische Sensation, ein bedeutendes Stück autobiographische Literatur. Sylvia Plath nannte ihre Tagebücher einmal: "eine Litanei der Träume, der Weisungen und der Imperative". In diesen, die Jahre 1950 - 1962 umfassenden Eintragungen, eröffnet sich ein intimer Blick auf ihre komplexe Persönlichkeit, ein unverstellter Zugang zu dem künstlerischen Werk dieser außergewöhnlichen Autorin, ihrem schwierigen Leben und ihrer Ehe mit Ted Hughes. Faszinierend und erschütternd erscheint exemplarisch der dramatische Lebenskonflikt einer jungen, intellektuellen ambitionierten Frau in den Zwängen der 50er Jahre: getrieben von einem ungeheuren Ehrgeiz und einer gewaltigen Arbeitswut, zerrissen zwischen dem Anspruch, den Idealvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft von einer perfekten Hausfrau, Mutter und Ehefrau zu entprechen, und dem Wunsch nach öffentlicher Anerkennung als Schriftstellerin und nach literarischem Ruhm.